Die dritte Regel für eine effektive Lagerverwaltung:

Jeder weiß immer, was wo ist und was wo hingehört.

Anders ausgedrückt: Jeder Mitarbeiter weiß immer, wo er oder sie das benötigte Material, Werkzeug oder den benötigten Schlüssel findet.

Das sorgt für weniger Unterbrechungen durch Rückfragen, mehr Verantwortungsbewusstsein und höhere Produktivität.

Mit Lager im Griff ist diese Schritt sehr einfach. Die Daten sind durch das Einhalten der ersten beiden Regeln bereits erfasst. Jetzt muss nur noch jeder Mitarbeiter einen Zugang zur Lager im Griff App bekommen und schon sind die benötigten Informationen immer dabei.

Über die verschiedenen Berechtigungs-Stufen können Sie übrigens genau einstellen, was der einzelne Mitarbeiter sehen und bearbeiten darf.

In diesem Beitrag zeige ich Ihnen, wie Sie das Profilbild eines Materials ändern können. Dieses wird in Webansicht und App angezeigt und auch auf den Etiketten gedruckt.

Variante 1, über die Webanwendung.

  1. Gewünschtes Material auswählen, z.B. durch Klick auf den Namen
  2. In der Detailansicht oben rechts auf die Büroklammer klicken
  3. Mit dem Plus-Zeichen auf die Ansicht „Neues Dokument“ wechseln
  4. Ein Bild im jpg oder png Format auf das markierte Feld ziehen oder die Schaltfläche „Datei auswählen“ verwenden
  5. Die Dateiart „Profilbild“ auswählen
  6. Das Bild hochladen

Variante 2, über die App.

  1. Über die Scanfunktion oder die Materialliste die Details des Materials aufrufen
  2. Oben rechts auf „Bearbeiten“ klicken
  3. Auf „Bild aufnehmen“ klicken
  4. Das Bid entweder über die Kamera aufnehmen oder aus der Bibliothek auswählen
  5. Oben rechts auf „fertig“ klicken

Sowohl für Materialien, als auch für Werkzeuge und Schlüssel können Sie mit Lager im Griff einfach Etiketten erstellen.

Dazu wählen Sie die Artikel einfach in der Webanwendung per Haken vorne aus und klicken anschließend auf das Etiketten-Symbol.

Über die Optionen können Sie das gewünschte Ausgabeformat wählen.

Die DinA4-Formate sind für standard Etikettenhalter gedacht, die einzelnen für einen Label-Drucker.

Falls Sie weitere Formate benötigen, schreiben Sie uns gerne.

Ein Softwareentwickler und seine Frau.

Sie: „Schatz, wir haben kein Brot mehr. Könntest Du bitte zum Kiosk an der Ecke gehen und eins holen? Und wenn sie Eier haben, bring sechs Stück mit.“

Nach kurzer Zeit kommt er wieder zurück und hat 6 Brote dabei.

Sie: „Warum hast Du sechs Brote gekauft?“

Er: „Sie hatten Eier.“

Was, wenn Artikel nicht mehr im täglichen Gebrauch sind, Sie die Daten aber dennoch nicht löschen möchten?

Dafür ist die Archiv-Funktion von Lager im Griff gedacht. Diese können Sie folgendermaßen nutzen:

In der App können Sie nicht mehr benötigte Materialien über die Detailansicht archivieren. Bei Werkzeugen und Schlüsseln geht das, indem Sie in der Listenansicht den Artikel nach rechts schieben. Durch das Archivieren wird der Artikel nicht mehr in der App angezeigt.

In der Webanwendung können Sie bei einem oder mehreren Artikeln einen Haken setzen und anschließend auf das Archiv-Symbol klicken. Hier können Sie sich die archivierten Artikel auch anzeigen lassen und wieder aktivieren.

Archivierte Artikel anzeigen
Archivierte Artikel wieder aktivieren

Die zweite Regel für ein funktionierendes Lager:

Jeder Platz bekommt ein Etikett. Kein Etikett = leerer Platz.

Das Etikett beschreibt, was im Lagerort liegt. Falls doch mal etwas in einem unbeschrifteten Lagerplatz landet, wird es in den Sammelort für Dinge zum Einsortieren gelegt.

Das betrifft sowohl Materialien wie auch Werkzeuge und Schlüssel.

Gut, bei dieser Regel können ein paar Orte sicherlich ausgenommen werden. Der persönliche Schreibtisch, zu dem sonst niemand Zugriff hat. Das Klopapier im Badezimmer. Das überlasse ich Ihrem Ermessen.

Gestern habe ich mit drei recht unterschiedlichen Unternehmen unterhalten:

  • Ein Online Marketing Spezialist aus Israel
  • Die Marketing-Verantwortliche eines Pharma-Konzerns aus England
  • Eine Projektleiterin aus den USA

Wir kennen uns über ein Marketing-Seminar (https://themarketingseminar.com) und haben uns über Zeitmanagement unterhalten.

Genau genommen über Prioritäten. Denn letztendlich geht es genau darum. Wie entscheide ich, was ich tue? Lebe ich von Moment zu Moment, lasse ich mich von einem Chef, dem Staat, einer Religion oder sonst einer Autorität führen oder setze ich mir eigene Ziele, die ich Schritt für Schritt verfolge?

Momentan setze ich Prioritäten auf drei Ebenen:

  1. Das langfristige Ziel.
    Wie will ich in 10 Jahren leben?
    Was will ich 2030 haben, machen, sein?
    Will ich den Wert meiner Zeit erhöhen oder unabhängig von der eingesetzten Zeit Geld verdienen?
    Wie viel Zeit will ich mit meiner Frau verbringen? Wie viel Zeit mit meinem Kindern?
    Welche Veränderung will ich in der Welt bewirken? Wem will ich helfen?
  2. Das mittelfristige Ziel.
    Was soll bis Ende des Jahres passieren?
    Was will ich am 31.12.2020 haben, machen, sein?
  3. Das kurzfristige Ziel.
    Was kann ich diesen Monat, diese Woche, heute tun?
    Was habe ich gestern, letzte Woche, im letzten Monat getan? Hat es mich meinem Ziel näher gebracht? Was kann ich daraus lernen?
    Wem kann ich heute helfen?

Was sind Ihre Ziele? Wie soll Ihr Leben, Ihr Unternehmen (Ihr Lager) in zehn Jahren aussehen? Wie Ende 2020? Was können Sie heute tun, um einen Schritt näher an dieses Ziel zu kommen?

Um Ihre Daten bequem in Excel oder anderen Programmen weiterverarbeiten können, steht Ihnen die Export-Funktion zur Verfügung.

Dazu klicken Sie einfach mit der rechten Maustaste auf eine Liste und wählen anschließend „exportieren“. Im Untermenü können Sie dann eines der Formate auswählen:

  • als „.csv“ exportieren: Durch Kommas getrennte Liste, wird von vielen Anwendungen unterstützt
  • als „.xlsx“ exportieren: Standard-Excel-Datei
  • als „.xlm“ exportieren: Weiteres Standardformat für viele Anwendungen
Export-Menü

Dabei werden immer diejenigen Daten exportiert, die Sie sehen. Sie können die Tabelle also vor dem Export filtern und nicht benötigte Spalten ausblenden.

Benötigen Sie weitere Export-Formate? Schreiben Sie uns gerne.

Eine Frage, die gerade bei einem Kundengespräch aufkam: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Material, einem Werkzeug und einem Schlüssel?

Werkzeuge und Schlüssel sind sehr ähnlich. Sie haben lediglich unterschiedliche Felder. Schlüssel beispielsweise die Adresse, Werkzeuge das Kaufdatum.

Hier die Liste mit den wichtigsten Unterschieden:

  • Materialien haben beliebig viele Lagerorte inklusive Beständen, Werkzeuge lediglich zwei: Wo diese zuhause sind und wem momentan zugewiesen.
  • Materialien haben beliebt viele Bezugsquellen (Lieferanten), Werkzeuge keine.
  • Materialien haben vier Scanfunktionen in der App (in den Warenkorb legen, auffüllen, buchen und Info anzeigen), Werkzeuge lediglich zwei (buchen und Info anzeigen).
  • Materialien können in den Warenkorb gelegt werden.
  • Werkzeuge haben einen Status. Solange dieser unvollständig, defekt oder entsorgt ist, kann das Werkzeug nicht gebucht werden. Das unterscheidet sie auch von Schlüsseln.
  • Werkzeuge haben eine Verleihliste. Hier sehen Sie, wann das Werkzeug wem zugewiesen war.

Da mein zweijähriger Sohn immer noch putzmunter ist (wir haben jetzt 23:16 Uhr) mache ich es mir heute etwas leichter…

Ein Projektmanager, ein Maschinenbauingenieur und ein Informatiker machen einen Autoausflug durch die Berge. Als sie gerade einen Pass hinunterfahren, reagieren plötzlich die Bremsen nicht mehr. Das Auto kommt von der Straße ab und stürzt ins Tal hinunter. Etwas benebelt steigen die drei aus. Da meint der Projektmanager: „Tja, am besten machen wir mal ein Meeting und checken die Lage.“

Darauf der Maschinenbauingenieur: „Ach was, ich hab mein Sackmesser dabei, damit repariere ich die Bremsen.“

Kommt der Informatiker und sagt: „Warum so kompliziert, wir schieben die Karre wieder die Straße hinauf, steigen ein und schauen, ob es noch einmal passiert.“